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11.03.2015Altherren-Fußball

Ist der Amateurfußball mittlerweile auch nur noch eine Geldmaschine?

Wahre Worte, die zum nachdenken anregen sollten, von der Website www.kei-fussball.de:


Fußball-Deutschland diskutierte vor kurzem, ob geschätzte 32 Mio. Euro Ablöse für Andre Schürrle nicht übertrieben sind. Doch finanziellen Diskussionsstoff gibt es auch im regionalen Amateurfußball. Waren die Finanzen vor 5 bis 10 Jahren noch Randaspekte, die nur in einigen wenigen Vereinen Thema waren, so muss man mittlerweile den Eindruck gewinnen, dass sich alles nur noch um das Geld dreht.

Man muss sich ernsthaft fragen, ob in manchen Vereinen der Fokus nicht falsch gelegt ist. Bereits in der Kreisklasse lockt manch ein Verein auswärtige Spieler mit einem Arbeitsplatz, einem Auto oder schlichtweg hohen Aufwandsentschädigungen. Der Ertrag solcher  Investitionen ist häufig gleich Null.

Spieler, die mehrfach den Verein wechseln, werden häufig als „Söldner“ beschimpft. Einem Großteil der Spieler tut man damit allerdings Unrecht. Das Angebot regelt auch hier die Nachfrage. Wer kann es einem 18jährigen Nachwuchsspieler verübeln, wenn er ein Vereinsangebot mit monatlicher Bezahlung einem Verein ohne „Gehaltszahlungen“ aus derselben Liga vorzieht?

Dass es in der Bezirksliga Vereine gibt, die einen Saisonetat von mehreren Zehntausend Euro aufweisen, ist grotesk. Solche Summen haben im Amateurfußball nichts zu suchen. Zumeist sind es großzügige Geldgeber, die dem Verein hohe Summen zukommen lassen, um den möglichst schnellen Erfolg zu sehen. Gelingt dies nicht oder aber hat der Sponsor keine Lust mehr, sein Geld für die Mannschaft auszugeben, steht der Verein vor dem Bankrott. Spieler suchen sich einen neuen Verein, da ihnen die zu Saisonbeginn versprochenen (und ggf. vertraglich zugesicherten) Summen nicht mehr auszahlbar sind. Eine verständliche Reaktion. Doch der Verein wird durch unfähige Sportfunktionäre, die ohne Weitsicht gehandelt haben, vor die Wand gefahren. Eben diese Sportfunktionäre trifft man nur wenig später wieder, wenn ein neuer Verein mit hohem finanziellen Aufwand unrealistische Ziele ausgibt und sich den Erfolg kaufen will. Albern wird es, wenn Spielerwechsel mit hanebüchenen Begründungen legitimiert werden. Da wechseln Spieler aus der Regional- und Landesliga zu Bezirksligisten, weil das Gesamtkonzept so überragend ist. Spieler verlassen Mittelfeldvereine aus der Kreisklasse, weil sie eine neue sportliche Herausforderung bei einem Tabellennachbarn suchen, der unzählige Kilometer vom Wohnort entfernt ist und bei dem zufällig der Arbeitgeber Großsponsor ist. Komisch wird es auch, wenn Probleme mit dem Onlinebanking der Grund für ausbleibende Zahlungen sein sollen.

Vereinen, die keinen potenten Geldgeber im Rücken haben, wird das (Über-) Leben in der Liga durch solches Vorgehen enorm erschwert. Spielern, die ein Verein durch sportliche Anreize von einem Wechsel überzeugen wollte, bieten sich anderweitige Optionen, sobald ein Verein mit dem „Geldschein wedelt“.

Leider gibt es von Verbandsseite nahezu kein Eingreifen gegen derartige Auswüchse. Stattdessen setzen auch die Verbände auf weitere neue Finanzquellen. Braucht es das wirklich?! Ist der Amateurfußball mittlerweile auch nur noch eine Geldmaschine oder geht es um den Sport?

Ach, was wäre es schön, wenn der Spaß am Fußball wieder im Vordergrund stehen würde und nicht bei jedem Spielerwechsel Diskussionen entstehen, ob der Wechsel denn finanzielle Gründe hat. Was wäre es schön, wenn es doch noch mehr Vereine gäbe, die sich dem Trend widersetzen und als Gehalt lediglich auf eine Bratwurst nach dem Spiel setzen. Was wäre es schön, wenn die Vereine wieder mit Weitsicht handeln und fadenscheinigen Sponsoren, die häufig nur den persönlichen Ruhm wollen, eine Absage erteilen. Was wäre es schön, wenn Verein den Erfolg suchen, indem sie auf ehrgeizige Trainer setzen, die durch kluges Arbeiten erfolgreich sein wollen? An die Millionentruppe der einzelnen Ligen: ist euer „Geld aus dem Fenster schmeißen“ der Ersatz für fehlenden Fußballsachverstand?!?!? Ihr macht den Amateurfußball kaputt.


Quelle:
http://www.kei-fussball.de

  

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