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15.11.2015Fußball

SV BW Ramsloh – Vfl Löningen I 4:0

´Dat har uk leiper kunnt´, so die einhellige Meinung der mitgereisten Löninger nach dem schwachen Auftritt unserer Jungs beim Auswärtsspiel in Ramsloh.

Wohl wahr, denn hätte Torhüter Michael Lampe den (schwach) geschossenen Elfmeter von Artur Getz nicht pariert, wäre der Vfl bereits in der 25. Minute in Rückstand geraten.

Zur Chronologie: Obwohl Trainer Bruns gebetsmühlenartig seine Mannen immer wieder  auf Konzentration ab der ersten Minute einschwört, hätte es bereits in der 2. Minute einen Foulelfmeter geben können, als Jonas Schmitz den pfeilschnellen und das ganze Spiel über nicht zu beherrschenden Angreifer Faris-Orhan Giebert strafstoßreif im 16 er foulte. Zum Glück blieb es bei einer Ermahnung.

Selbst diese Aktion ließ die Löninger nicht vollends aufwachen, ganz im Gegenteil. Einen lang von Ramsloh in die Löninger Hälte geschlagenen Ball konnte Artur Getz freistehend und von jeglicher Abwehr unbedrängt aufnehmen. Letztlich scheiterte er am Löninger Schlussmann – wiederum Glück gehabt.

In der 25. Minute wiederholte sich die Szene aus der 2. Minute. Giebert überlief mit seiner Schnelligkeit wiederum alle Gegenspieler, bis ihn schließlich Jonas Schmitz in höchster Not von den Beinen holte. Mit dem fälligen Strafstoß scheiterte Getz, wie bereits erwähnt, am Torhüter.

Das für die Löninger schmeichelhafte Ergebnis sollte aber nur weitere 3 Minuten Bestand haben.

Die 28. Minute brachte das 1:0 für Ramsloh durch Jamie-Nicolai Greift. Natürlich war es Giebert mit einem seiner unwiderstehlichen Flankenläufe, der den Torschützen bediente. Dieser hatte, etwa 11 m vor dem Tor stehend, noch die Muße, den Ball anzunehmen, den mittlerweile anlaufenden Abwehrspieler auszuwackeln, um letztlich überlegt in den Winkel einzunetzen.

Halbzeitstand 1:0

Wer auf Löninger Seite glaubte, es könnte schlimmer nicht kommen, sollte sich täuschen, es kam schlimmer, zumal Lars Reinert verletzungsbedingt nicht mehr dabei sein konnte und durch Florian Zwirchmaier ersetzt wurde. Die Vorentscheidung brachte die 52. Minute: Einen Eckball nickte Michael Eilers (Zitat im Torjubel: "Ich musste nicht einmal hochspringen.")  unbedrängt aus sieben Metern in die Löninger Maschen.

Die Ramsloher hatten nur zwei Minuten später den Torjubel bereits auf den Lippen, doch der Flachschuss von Getz landete nur am Pfosten.

Auch um mehr Ballbesitz im Mittelfeld zu haben und vielleicht doch noch Angriffsversuche zu starten, wechselte Trainer Bruns den vom Studienort nachgereisten Sven Willen ein (58. für Lukas Janning). Diese taktische Maßnahme brachte in der Folge etwas mehr Druck nach vorne. Sven Willen und Viktor Berschauer scheiterten jedoch mit Fernschüssen am gegnerischen Torhüter (70./72.) In der etwas hektisch werdenden Schlussphase (sicherlich auch hervorgerufen durch seltsame und einem Lotteriespiel gleichende Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns) verlor Löningen dann auch noch Patrick Stindt nach starker kämpferischer Leistung mit Gelb-Rot (76.)

Logische Folge der dezimierten Abwehr waren die Tore 3 und 4 für die Hausherren, deren unbedingter Siegeswille nicht abnahm. Ein Flachschuss wurde durch einen Abwehrspieler unglücklich ins eigene Tor abgefälscht (79.)

Aber auch das vierte Tor war unnötig wie ein Kropf. Trotz einiger Abspielmöglichkeiten wurde der Ball in der Vorwärtsbewegung leichtfertig hergeschenkt. Marcel Zakrzewski brachte den Alleingang erfolgreich zum Abschluss und stellte damit den Endstand her.

Fazit:
Verdient und auch in der Höhe verloren. Die einzige echte Chance innerhalb von 94 Minuten hatte Pascal Möller in der Anfangsphase, als er zu zögerlich agierte. Danach nichts mehr, nada, niente, rien ne va plus.

Es ist nicht das Ergebnis, das Sorge macht, sondern die Tatsache, dass trotz aller Trainingsintensität und Spiele kein Lerneffekt zu erkennen ist. Dabei soll die Leistungsbereitschaft gar nicht in Abrede gestellt werden, aber jeder Spieler und nach Möglichkeit alle und gleichzeitig sollten in der Lage sein, konzentriert ins Spiel zu gehen. Jeder sollte sich vor Augen führen, dass  es auf Dauer frustrierend sein muss, immer nur seinem Gegenspieler hinterherzulaufen. Warum nicht beim Gegenspieler stehen, sofort bei der Ballannahme stören, wie es alle anderen Mannschaften auch praktizieren? - würde Laufwege und Kraft sparen.

Das Schöne am Fußball ist, dass es für alle Situationen Rezepte, Sprüche, Metaphern gibt, die es letztlich bei einer Kaltschale zu besprechend gilt.

„Beim Sieg feiern wird, bei Niederlage trinken wir“. So sollten es die Jungs auf dem Sportlerball halten, ohne dass es zur Bewusstseinstrübung kommt. Bleibt zu hoffen, dass sie dort mehr miteinander reden, als auf dem Platz.


Quelle:
Presseinfo VfL Löningen (Reinhard Lampe) vom 15.11.2015

  

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