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14.03.2015VfL Löningen

Neue Erfahrung - Teilnehmer erfahren, was es heißt, im Alter Sport zu treiben

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Schon recht einfache sportliche Übungen führten mit dem Alterungssimulationsanzug oft zu Problemen. Foto: Stefan Beumker.
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Schon recht einfache sportliche Übungen führten mit dem Alterungssimulationsanzug oft zu Problemen. Foto: Stefan Beumker.
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Insbesondere die Farbe gelb war mit den sog. ´Sehbehinderungsbrillen´ kaum zu erkennen. Links im Bild: Referent Thomas Lotzkat von der SportRegion Oldenburger Münsterland-Delmenhorst. Foto: Stefan Beumker.
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Insbesondere die Farbe gelb war mit den sog. ´Sehbehinderungsbrillen´ kaum zu erkennen. Links im Bild: Referent Thomas Lotzkat von der SportRegion Oldenburger Münsterland-Delmenhorst. Foto: Stefan Beumker.
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Auch das zubinden von Schuhen bereitete mit den verwendeten Simulationshandschuhen und aufgrund der Bewegungssteifigkeit große Schwierigkeiten. Foto: Stefan Beumker.
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Auch das zubinden von Schuhen bereitete mit den verwendeten Simulationshandschuhen und aufgrund der Bewegungssteifigkeit große Schwierigkeiten. Foto: Stefan Beumker.

VfL Löningen veranstaltet Workshop zur Alterungssimulation    


Übungsleiter und Trainer werden in vielen Schulungen, Prüfungen und Lehrgängen auf Sportveranstaltungen mit älteren Teilnehmern vorbereitet. Aber, dass jede einzelne Übungsstunde für viele Senioren doch nach wie vor ein Abenteuer werden kann, das erfuhren jetzt die Teilnehmer eines sog. Alterungssimulationsworkshops, den der VfL Löningen in der Löninger Stockkamp-Sporthalle veranstaltete. Der Workshop war speziell für Übungsleiter und Trainer ausgeschrieben, die sich immer schon einmal gefragt haben, ob ihr Bewegungsangebot auch für ältere Menschen geeignet ist oder wie Übungsinhalte altersgerechter vermittelt werden können. Ziel des Workshops war es, eine Sensibilisierung der Trainer für die älteren Gruppenteilnehmer zu erreichen sowie Anregungen für Bewegungsalternativen zu erarbeiten.  

Thomas Lotzkat, Sportreferent für Vereins- und Sportentwicklung der SportRegion Oldenburger Münsterland-Delmenhorst, war hierfür nach Löningen gekommen und hatte zwei sogenannte Alterungssimulationsanzüge im Gepäck. Ein solcher Anzug ermöglicht es, innerhalb von wenigen Minuten „in die Haut eines älteren Menschen zu schlüpfen“ und damit mögliche Einschränkungen des Alters selber zu erleben und in die Wahrnehmungs- und Erfahrungswelt älterer Menschen einzutauchen.  

Der Anzug besteht aus einem Overall, in dem an verschiedenen Stellen Gewichte angebracht sind. Das soll dabei helfen, das Schwinden der Kräfte im Alter am eigenen Leib zu erfahren. Spezielle Kopfhörer simulieren ein reduziertes Hörvermögen. Ein Helm mit Brille verdeutlicht die Alterssichtigkeit, die eine Trübung der Linse und verändertes Farbsehen verursacht. Handschule verringern die Fingerfertigkeit und geben so Einblick in die nachlassende Sensibilität der Finger im Alter. Eine Alterungssimulation kann nicht die Zukunft vorhersagen, sie ist ein Anhaltspunkt, um das Altern des Körpers besser nachvollziehen zu können.  

Die Teilnehmer erlebten authentisch, mit welchen Schwierigkeiten ältere Menschen bei Sport und Bewegung konfrontiert sind. Der Ganzkörperanzug simuliert normale Alterungserscheinungen, wie bleischwere Arme und Beine, Steifigkeit sowie einige der typischen Krankheiten, die im Alter auftreten können, wie Arthrose, Parkinson und andere.  

Es kostete für die Teilnehmer einige Mühe, normalerweise übliche Bewegungsabläufe, wie Tennis- und Fußballspielen, joggen oder Kniebeugen mit dem recht steifen Anzug auszuführen. Die durch die Sehbehinderungsbrille fehlende gute Sicht, führte zu weiteren Komplikationen.  

„Dieses Erlebnis hat unsere Sichtweise für Senioren durchaus verändert“, waren sich alle Workshopteilnehmer nach der rund 3-stündigen Veranstaltung einig. Wo den Jüngeren die Beweglichkeit bisher selbstverständlich war, fiel oft der Satz „Jetzt verstehe ich!“.  

Neben sporttypischen Konstellationen wurden auch normale Alltagsituationen ausprobiert. Und so wurde schnell klar, dass es im Alter sehr schwer sein kann, seine Schuhe zuzubinden, Geld in Eile an einer Supermarktkasse schnell aus einem Portemonnaie zu nehmen oder auch nur unterschiedliche Farben zu erkennen. “Jetzt verstehen wir, warum bei älteren Menschen einiges langsamer geht“, war ein Fazit der Teilnehmer in der Schlussbesprechung.  

„Ich kann allen Übungsleitern nur empfehlen, auch einmal einen solchen Workshop zu besuchen“, fasste Bernhard Ostermann, 3. Vorsitzender des VfL Löningen, die sehr positiven Eindrücke zusammen. Aufgrund dieser guten Erfahrungen plant der VfL Löningen in Zukunft, einen solchen Workshop zu wiederholen, ein Termin steht noch nicht fest. Interessierte sollten sich bei Stefan Beumker, dem 1. Vorsitzenden des VfL Löningen, Telefon: 0173/2062702, E-Mail: beumker@gmx.de, melden. Eingeladen sind auch Trainer und Übungsleiter anderer Vereine.


Quelle:
Presseinfo VfL Löningen (Stefan Beumker) vom 14.03.2015


weitere Bilder von der Veranstaltung können Sie HIER finden!


  

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