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18.01.2016Leichtathletik

Ohne Citylauf gäbe es keinen Marathon

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Startschuss: In der Löninger Mühlenstraße hat der Zehn-Kilometer-Lauf begonnen.
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Startschuss: In der Löninger Mühlenstraße hat der Zehn-Kilometer-Lauf begonnen.
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Letzter Sieg: Matthias Strotmann.
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Letzter Sieg: Matthias Strotmann.
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Schnellster: 1995 stellte der Kenianer Philipp Laroupe den Streckenrekord des Löninger Citylaufs auf.
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Schnellster: 1995 stellte der Kenianer Philipp Laroupe den Streckenrekord des Löninger Citylaufs auf.
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Bericht der Münsterländischen Tageszeitung vom 18.01.2016.
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Bericht der Münsterländischen Tageszeitung vom 18.01.2016.

Löninger Hasetal-Marathon hat lange Vorgeschichte / Sportverein richtet Laufveranstaltung seit 25 Jahren aus / 1142 Läufer erreichten im Jahr 2003 die Ziellinie
Der Citylauf in Löningen ist der älteste Wettbewerb im Landkreis Cloppenburg und wurde zum Wegweiser für die nachfolgenden Laufveranstaltungen vor Ort.


Löningen (hb) - Vor 25 Jahren fiel in der Löninger Innenstadt der erste Startschuss zu einer der beliebtesten Laufveranstaltungen der Region. Ein gutes Jahrzehnt gab es den „Löninger Citylauf“, aus dem im Jahre 2003 schließlich der Löninger Hasetal-Marathon wurde. Ausrichter beider Laufveranstaltungen war und ist die Leichtathletikabteilung des VfL Löningen.

Auch deshalb kann der Löninger Citylauf als Vorgänger des heutigen „Remmers-Hasetal-Marathons“ betrachtet werden, der 2003, 2004 und 2006 als „Vivaris-Hasetal-Marathon“ und danach als „Remmers-Hasetal-Marathon“ zu einer der beliebtesten Laufveranstaltungen in ganz Norddeutschland geworden ist.

Die VfL-Leichtathletikabteilung war damals bereits seit Langem eine überaus erfolgreiche Sparte im Sportverein. „Nach dem Schaffen der Fußgängerzone entstand die Idee in derAbteilung, einen Löninger Citylauf zu organisieren“, erinnert sich Günther Buth, der für den April 1992 gemeinsam mit dem ehemaligen Marathonläufer Bernd-Willi Deiters aus Herzlake einen international besetzten Citylauf vorbereitete. Unterstützt wurde das Duo damals von Heinz Engelke, Birgit Beintken, Marlies Hukelmann, Dieter Hölzen, Willi Sprick, Josef Düker und Wolfgang Alde.

Einen Löninger Stadtlauf hatte es aber bereits seit 1983 gegeben, der von Josef Düker organisiert worden war. 1991 übernahmen dann Buth und Deiters die Regie und entwickelten das Konzept einer überregional bedeutenden Laufveranstaltung mit deutschen und ausländischen Teilnehmern.

Der erste Löninger Citylauf fand rund 500 Teilnehmer, eine Beteiligung die in den nachfolgenden Jahren noch gesteigert werden konnte. Vier einzelne Abendläufe wurden gestartet: zunächst um 18.15 Uhr am VfL-Vereinslokal Centralhof Breher der Volkslauf über fünf Kilometer, dann um 19 Uhr die Schülerläufe über zwei Kilometer und in der Mühlenstraße um 20 Uhr der Zehn-Kilometer-Lauf.

Der Rundkurs führte durch die Fußgängerzone und dann durch die Brockhöhe, die Hasepromenade entlang und wieder in die Fußgängerzone. Beim Hauptlauf über zehn Kilometer mussten vier Runden gelaufen werden. Die Teilnehmer kamen dabei nicht nur aus der Region. Auch Sportler aus fast ganz Deutschland, aus Osteuropa und aus Übersee liefen in Löningen. Der Löninger Wettbewerb ist der älteste im Landkreis Cloppenburg und wurde zum Wegweiser für nachfolgende Cityläufe.

Umstritten war Mitte der neunziger Jahre die Teilnahme kenianischer Läufer, denen die heimischen dann hinterherlaufen mussten. 1995 siegte der Kenianer Philip Loroupe über zehn Kilometer, im Jahr darauf der Pole Jaroslaw Cichocki. Loroupe lief mit 28 Minuten und 23 Sekunden die schnellste Zeit, die je beim Citylauf erreicht wurde. Noch bekannter war seine Schwester Tegla Laroupe, die zweifache (1998 und 1999) Weltrekordhalterin im Marathon.

Schnellste Frau des Löninger Citylaufs war 1996 Natalie Sorokivskaja aus Kasachstan. Mehrfach siegten Jutta Karsch (Olympia Dortmund) und Michaela Möller (LG Ratio Münster). Lokalmatador Matthias Strotmann siegte ebenfalls mehrmals und gewann 2002 den letzten Citylauf.

Weitere erfolgreiche Läufer waren Heinrich Drees, Stephan Dziondziak, Wolfgang Hüninghake, Armin Beyer und Susanne Fröhling. 1998 wurde der Citylauf erstmals in der Puma-Nordwest-Cup-Serie gewertet.

Viele positive Rückmeldungen erhielt der Löninger Citylauf. Herbert Raabe aus Bad Harzburg schrieb etwa 1999 an den Löninger Bürgermeister Hermann Vorholt und bezeichnete den Lauf als „prächtig organisiertes Laufereignis“. Auch nach dem atmosphärischen Abendlauf zählte Gemeinsamkeit. Fast legendär waren die geselligen Siegerehrungen mit Tombola im damaligen Saal Lauscher.

Den letzten Löninger Citylauf über zehn Kilometer gewann im Mai 2002 der für Branschweig laufende Matthias Strotmann in exakt 31Minuten. Lokalmatador Heinrich Drees musste sich mit dem zweiten Platz in 32:46 Minuten zufrieden geben. Zum 100-jährigen Bestehen des VfL Löningen 2003 reifte dann die Überlegung, eine noch größere Laufveranstaltung auf die Beine zu stellen. Die leidenschaftlichen Läufer Heiko Piossek, Wolfgang Alde und Thomas Lüken zauberten ein Ass aus dem Ärmel mit der Idee eines „Hasetal-Marathons“. Erster Sponsor war Berentzen. Marathonlegende Manfred Steffny war Schirmherr.

Am 28. Juni fiel dann der Startschuss zum „großen Sommerabendlauffest“, dem Vivaris-Hasetal-Marathon. Der VfL verzichtete wegen dieser Großveranstaltung im Jubiläumsjahr auf die Ausrichtung seines Citylaufs, der dann im wahrsten Sinne des Wortes seinem Nachfolger zum Opfer fiel.

Denn der Marathon, der zunächst als einmalige Attraktion geplant war,wurde ein so großer Erfolg, dass er fortgesetzt wurde. Integriert wurden dabei der Zehn-Kilometer-Lauf und die Schülerläufe, die früher die Basis des Citylaufs bildeten. Am 28. Juni 2003 wurden 1142 Läufer im Ziel registriert.


Quelle:
Münsterländische Tageszeitung vom 18.01.2016

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